Schleusenfahrt nach Berkenthin

Eigentlich war Schietwetter vorhergesagt….

Doch davon ließen sich 15 Ruderer nicht abhalten, und so starteten wir bei Nieselregen mit drei Booten zu unserer Schleusentour. Ziel der Wanderfahrt war ja zunächst einmal, das nötige Knowhow für eine sichere Durchfahrt von Schleusen zu vermitteln. Sechsmal Schleusen stand auf dem Programm.

Auf dem Weg zur Schleuse Büssau mussten wir aber erstmal eine ungewöhnliche Pause einlegen: Da wendete doch tatsächlich eine große Schute im Bereich der Travemündung hinter der Eisenbahnbrücke und versperrte uns damit für geraume Zeit den Weg. Damit nicht genug, fuhr sie nach der Wende gemütlich vor uns her und wurde dann natürlich auch vor uns geschleust. Geduld war angesagt…

Dann waren wir endlich an der Reihe. Das erste Schleusen war schon aufregend. Theoretisch hatten wir das ja schon gelernt, aber praktisch? Doch alles lief völlig problemlos, und so öffnete sich das Schleusentor und gab endlich den Blick auf die fremde Welt des unbekannten Kanals jenseits der Schleuse Büssau frei. Schon routiniert lief dann das Schleusen in Krummesse und Berkenthin, und bei mittlerweile trockenem Wetter legten wir für eine kulinarische Pause bei Meiers Gasthof an.

Gestärkt ging es dann am Nachmittag auf den Rückweg und, allen Wettervorhersagen zum Trotz, klarte der Himmel auf und beglückte uns mit ein paar Sonnenstrahlen. Da wir unsere Pause etwas ausgedehnt hatten, mussten wir uns auf dem Rückweg beeilen, um rechtzeitig zum letzten Schleusen des Tages in Büssau anzukommen. Der aufmerksame Schleusenwärter bemerkte, dass unser Boot jetzt tiefer liegen würde, als auf dem Hinweg, was wohl an unserem reichlichen Mittagessen läge!

Alles in allem eine gelungene Fahrt, bei der wir viel gelernt haben und viel Spaß hatten. Dank an Margret Schedeit für die Planung und Durchführung der Fahrt und ein extra Dankeschön an sie von Johanna, die als Jüngste Kielschwein, Steuerfrau und Ruderin sein durfte.

 

Judith & Christina & Johanna Heuer

 

 

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