Copenhagen Harbour-Race

Quelle:http://kr.stroemming.dk

Quelle: Dorthe Jensen

LRK-LFRK-Achter gewinnt Bronze in Kopenhagen

Seit nunmehr sechs Jahren macht sich jedes Jahr im Herbst ein Achter auf zum Harbour Race in Kopenhagen. In diesem Jahr waren LRK und LFRK mit einem bunten Mix aus ehemaligen Leistungssportlern, der Studentengruppe und dem Bundesligaachter vertreten: Johannes, Paul, Katharina, Anne und Steuerfrau Julia sind im Verein bereits gut bekannt. Ergänzt wurden sie durch die ehemaligen Leistungssportler Sarah, Klas und Hanna aus Kassel, Schleswig und Bremen, sowie Henri, ein Quereinsteiger aus der Studentenrudergruppe.

Als wir uns am Freitagabend trafen, waren die Gefühle gemischt: Während die einen noch müde von den ersten Universitäts-Veranstaltungen nach den Semesterferien waren, waren die „coolen Kids“ in der letzten Reihe blendender Laune und freuten wie auf einen anstehenden Schulausflug. In einem waren wir uns aber einig: Alle waren traurig darüber, dass wir Sarah krankheitsbedingt in Lübeck zurücklassen mussten.

Nach einer ruhigen Fährüberfahrt und reichlich Langeweile im Bus erreichten wir schließlich den Ruderverein und rollten unsere Isomatten zwischen Ratzeburgern und Norwegern im Kraftraum aus. Am nächsten Morgen erwartete und das reichhaltige Frühstück als Vorbote der grenzenlosen Gastfreundschaft, mit der man uns alljährlich in Kopenhagen empfängt. Unsere Gastgeber bemühten sich nach Kräften, Ersatz für eine kaputte Strebe und unsere kranke Ruderin herbeizuschaffen, sodass das Boot mittags endlich fertig aufgeriggert werden konnte und August, ein dänischer Junior-Ruderer, mit uns die Strecke bestreiten wollte.

Die sechs Kilometer lange Strecke war für die Mehrheit der Mannschaft nichts Neues, aber quer durch den Hafen Kopenhagens zu rudern ist immer wieder beeindruckend und nur zu empfehlen. Nach dem Rennen riggerten wir rasch das Boot ab, machten uns fertig und warteten in der Bootshalle auf die Siegerehrung. Völlig überraschend wurden wir nach vorne gebeten und für einen dritten Platz von elf Mix-Achtern geehrt – da konnten wir das Festbankett am Abend und die anschließende Feier umso mehr genießen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Lars und seinem Team bedanken. Auf wenigen Regattaplätzen fühlt man sich so herzlich willkommen und wird so gut unterstützt wie hier, ganz zu schweigen von der vortrefflichen Organisation. Schon jetzt freuen wir uns auf die Regatta im kommenden Jahr!

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